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Am Löpitzer Schloss 3,

06258 Schkopau Ot Luppenau

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Die erstmalige Erwähnung des Ortes Löpitz reicht zurück in das Jahr 1140 und stammt von Albrecht dem Bär. Man kann aber davon ausgehen, dass die Gründung des Ortes schon viel weiter zurpück liegt. Löpitz hat einen sorbischen Ursprung, was man bei genauer Betrachtung noch erkennen kann. Eine Urkunde vom Merseburger Bischof Eberhard aus dem Jahre 1179 besagt, dass er dem Abte zu Pforta, unter gewissen Bedingungen, eine Mühle mit einem Rade, in Lepize zu errichten, gestattet habe.
Auf dem Gelände des später entstandenen Rittergutes haben lange Zeit Geistliche die Herrschaft ausgeübt. Ab dem Jahre 1430 wird die Existenz eines Rittergutes in Löpitz erstmalig erwähnt.
Zum Zeitpunkt der Landesvermessung 1610 gehörte das Gut einem Junker von Schkäla (zu Ihm gehörten noch 8 Mann). Der Junker übte auch das Erbgericht im Dorf aus.
Der genaue Zeitpunkt, wann das Gutshaus erbaut wurde, ist nicht bekannt.
An verschiedenen Teilen des Bauwerkes ist zu erkennen das ܜberformungen erfolgten. Der Kellerbereich, die Nordseite und das Rondell weisen eine Barockbauweise nach, welche im Zeitraum vom 16.-17. Jahrhundert üblich war. So wie wir es in seiner heutigen Form sehen, ist es Ende des 19. Jahrhunderts entstanden.
Der letzte Käufer, Amtsrat Rusche, erwarb das Rittergut Ende des 19. Jahrhunderts. Er ließ es 1883, bevor er mit seiner Frau und Tochter einzog, völlig renovieren.
Herr Rusche verstarb bereits im Jahre 1910, seine Gattin verstarb im Jahre 1940 im Alter von 89 Jahren. Ihre alleinstehende Tochter Margarete Rusche verkaufte das Rittergut im Jahre 1943 an Dr. Lauterbach, welchem auch das Schloss in Tragarth gehörte. Sie lebte noch bis zu Ihrem Tode in einem Nebengebäude des Schlosses.
Dr. Lauterbach wurde 1945 enteignet. Seit der Gründung der Gemeinde Luppenau, im Jahre 1950, ist das Schloss das politische, soziale und kulturelle Zentrum des Ortes. In ihm befand sich die Gemeindeverwaltung, der Kindergarten, der Konsum, der Friseur, die Post und die Gaststätte.
Nach der Wiedervereinigung blieb das Schloss Gemeindeeigentum. In den Jahren
1995-2012 wurden umfangreiche Renovierungsmaßnahmen durchgeführt.
Heute befinden sich im Schloss die Gaststätte, ein Saal für größere Veranstaltungen, der Förderverein mit Vereinszimmer, das Büro des Bürgermeisters und der Jugendclub.

(Quelle: Gemeindearchiv Luppenau)